This website uses cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue we assume that you consent to receive all cookies on all websites.
For further information, please click here >>.

PE/275/S/COMM - BEDIENSTETER AUF ZEIT - ASSISTENT/ASSISTENTIN IN EINEM VERBINDUNGSBÜRO DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS (AST 4)

Ort : Andere
Publikationsende auf externer Website : 02/09/2022 12:00
Dienststelle : 06-Direction Générale de la Communication
Kennziffer : PE/275/S/COMM - EPLO ASSISTANT (AST 4)
Bewerbungsleitfaden :

Allgemeines

Lesen Sie vor Ihrer Bewerbung den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren im Anhang zu dieser Stellenausschreibung aufmerksam durch.

Dieser Leitfaden ist Bestandteil der Stellenausschreibung; darin werden die verfahrensrechtlichen Vorschriften und die Teilnahmebedingungen erläutert.

 

INHALT

A. ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

B. ABLAUF DES VERFAHRENS

C. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

ANLAGE: LEITFADEN FÜR BEWERBERINNEN UND BEWERBER BEI AUSLESEVERFAHREN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS

 

A. ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

  1. Allgemeines

Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Verfahren für die Besetzung einer Stelle auf Zeit (AST 4) zu eröffnen.

Das zu besetzende Profil ist das eines Assistenten/einer Assistentin für das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München (Deutschland).

Der Anstellungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Einstellung erfolgt in der Besoldungsgruppe AST 4, erste Dienstaltersstufe. Das monatliche Grundgehalt beträgt 4 534,93 EUR. Dieses Gehalt unterliegt der Gemeinschaftssteuer und anderweitigen in den Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (BBSB) vorgesehenen Abzügen; es ist von nationalen Steuern befreit. Die Dienstaltersstufe, in der die erfolgreichen Bewerber/Bewerberinnen eingestellt werden, kann jedoch in Übereinstimmung mit ihrer Berufserfahrung angepasst werden. Zudem erhöht sich das Grundgehalt unter bestimmten Voraussetzungen durch Zulagen.

Das Europäische Parlament verfolgt eine Politik der Chancengleichheit und akzeptiert Bewerbungen ohne jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder einer sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Ausrichtung, des Familienstands oder der familiären Situation.

 

  1. Art der Tätigkeit

Die Aufgabe der GD Kommunikation (GD COMM) des Europäischen Parlaments besteht darin, den Ruf der Europäischen Union zu gestalten, indem ihre demokratische Legitimität hervorgehoben wird, die durch das Europäische Parlament verkörpert wird, da die demokratische Macht und der demokratische Einfluss des Europäischen Parlaments durch das Mandat seiner Wähler in allen Mitgliedstaaten gestützt werden. Alle Entscheidungen, die von der EU getroffen werden, haben erhebliche Auswirkungen auf die Bürger. Das Hauptziel der GD COMM ist, Bürger und Medien umfassend und unparteiisch über die Aktivitäten des Parlaments zu informieren und den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich am demokratischen Prozess in Europa zu beteiligen. Um diese Ziele zu erreichen, stehen der GD COMM mehrere zentrale Kanäle zur Verfügung, über die sie kommuniziert, was das Parlament tut und wofür es eintritt, etwa die Mitglieder, die Medien, Netze öffentlicher und privater Multiplikatoren, die Bürger und Influencer.

Darüber hinaus unterstützt die GD COMM die Mitglieder bei ihren Kommunikationstätigkeiten und bietet den politischen Gremien des Europäischen Parlaments fachkundige Unterstützung und Beratung im Bereich der Kommunikation.

Die Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments befinden sich in den Mitgliedstaaten und sind oft der erste Berührungspunkt der europäischen Bürger mit dem Organ. Sie setzen die Kommunikationsstrategie des Europäischen Parlaments auf dezentraler Ebene um, indem sie lokale, regionale und nationale Aktivitäten planen und organisieren. Den Verbindungsbüros kommt bei der Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit und der Meinungsführer in der gesamten Europäischen Union für die Entscheidungen des Europäischen Parlaments eine Schlüsselfunktion zu.

Neben den 27 Verbindungsbüros in den Hauptstädten der Mitgliedstaaten gibt es fünf regionale Büros: München, Mailand, Barcelona, Breslau und Marseille.

 

Zu den Aufgaben der Verbindungsbüros zählen:

–                      stärkere Sensibilisierung für das Europäische Parlament und seine Befugnisse, indem den Mitgliedern des Europäischen Parlaments Plattformen für die Debatte über politische und legislative Themen geboten werden, die im Parlament erörtert werden, um eine engere Einbindung der nationalen und regionalen Parlamente, der an der Gesetzgebung beteiligten Akteure, der Zivilgesellschaft, der Medien und anderer Multiplikatoren zu erreichen;

–               Verfolgung, mithilfe der Pressereferenten, einer proaktiven Politik gegenüber den nationalen, regionalen und lokalen Medien und Bereitstellung von Informationen, um die Berichterstattung über das Parlament zu steigern;

–               Sensibilisierung für und Förderung der Debatte über die Werte der Union und die Funktionsweise der europäischen parlamentarischen Demokratie, insbesondere bei jungen Menschen;

–               Funktion als Kontaktstelle der Bürger der Mitgliedstaaten zum Parlament und Beantwortung von Ersuchen um Informationen über das Europäische Parlament, seine Mitglieder, seine Befugnisse und Zuständigkeiten, seine Entscheidungen, seine Politik und seine Werte;

–               Entwicklung von Netzwerken von Multiplikatoren wie Medien, soziale Medien, Organisationen der Zivilgesellschaft, Interessengruppen und andere, die sich für Europafragen und die Rolle des Europäischen Parlaments interessieren.

Die Stelle befindet sich im Regionalbüro in München und unterliegt der Leitung durch das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland in Berlin; zu den wichtigsten Aufgaben im Rahmen dieser Stelle zählen:

    Beitrag zur Durchführung von Informationsmaßnahmen, die von der Dienststelle für die Medien organisiert werden (Pressekonferenzen, Pressemitteilungen, kommentierte Pressespiegel usw.);

–    Beitrag zu und Mitwirkung an der Durchführung von Kommunikationsmaßnahmen, die von der Dienststelle für die breite Öffentlichkeit organisiert werden (öffentliche Veranstaltungen, Messen, Ausstellungen usw.);

–    Beitrag zu und Förderung von Kontakten mit der Öffentlichkeit, internen und externen Besuchern, den Medien, externen Dienstleistern, nationalen Einrichtungen und den Netzen von Korrespondenten in der Zivilgesellschaft;

–    Betreuung und Aufrechterhaltung einer Präsenz der Dienststelle in den sozialen Netzwerken;

–    Formulierung, Aktualisierung und Verbreitung der Kommunikationsmaßnahmen der Generaldirektion im Internet;

–    Haushaltsführung auf Ebene der Dienststelle (Kontakt mit Lieferanten, Vorbereitung von Ausschreibungen, Vorbereitung von Anträgen auf Mittelbindungen, Verwaltung einer Zahlstelle, Zahlung von Rechnungen usw.);

–    Durchführung der Dokumentation (Dokumentenverwaltung, Kundenanfragen usw.) und Verwaltung des Kommunikationsmaterials (Bestand, Inventar usw.);

–    Mitwirkung an der Bearbeitung von Dossiers, in denen es um administrative und/oder finanzielle Aspekte und/oder Projektmanagement und/oder Personalverwaltung etc. geht.

 

Diese Stelle umfasst auch regelmäßige Kontakte auf Deutsch mit der Öffentlichkeit, verschiedenen Interessengruppen, Auftragnehmern und dem Verbindungsbüro in Berlin. Darüber hinaus erfolgt die Kommunikation zwischen dem Regionalbüro in München und den zentralen Dienststellen der Leitung der Verbindungsbüros, den anderen Dienststellen der Generaldirektion sowie mit den einzelnen Verbindungsbüros hauptsächlich auf Englisch.

Da die Kommunikation zwischen dem Regionalbüro in München und den zentralen Dienststellen der Leitung der Verbindungsbüros, den anderen Dienststellen der Generaldirektion sowie mit den einzelnen Verbindungsbüros (außerhalb Deutschlands) hauptsächlich auf Englisch erfolgt, sind Englischkenntnisse von Vorteil.

 

Diese Tätigkeiten erfordern folgende Fähigkeiten:

–    Organisations- und Planungsfähigkeit;

–    die Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten;

–    Vielseitigkeit;

–    soziale Kompetenz;

–    Flexibilität.

 

  1. Zulassungsbedingungen

Zum Datum des Bewerbungsschlusses müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

a) Allgemeine Bedingungen

Gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union müssen Sie

–          Staatsangehörige(r) eines der Mitgliedstaaten der Union sein,

–          die bürgerlichen Ehrenrechte besitzen,

–          Ihren Verpflichtungen aus den für Sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen sein,

–          den für die Ausübung des angestrebten Amtes zu stellenden sittlichen Anforderungen genügen.

 

b) Besondere Bedingungen

i) Erforderliche Befähigungsnachweise und Bildungsabschlüsse

Sie müssen Folgendes aufweisen:

  • einen postsekundären Bildungsabschluss, bescheinigt durch ein in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union amtlich anerkanntes Diplom

oder

  • einen durch ein Zeugnis bescheinigten Sekundarschulabschluss, der zum Zugang zu einer postsekundären Ausbildung berechtigt, und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung mit direktem Bezug zu der Art der Tätigkeit

oder

  • eine Berufsausbildung oder eine gleichwertige vierjährige Berufserfahrung.

Abschlüsse müssen von einer offiziellen Stelle eines EU-Mitgliedstaats, wie dem Bildungsministerium eines EU-Mitgliedstaats, anerkannt werden, unabhängig davon, ob sie in einem EU-Mitgliedstaat oder einem Drittstaat ausgestellt wurden.

Der Auswahlausschuss berücksichtigt hierbei die unterschiedlichen Bildungssysteme. Die Tabelle im Leitfaden für Teilnehmende an Ausleseverfahren enthält Beispiele für erforderliche Mindestabschlüsse.

Die unter den Spiegelstrichen zwei und drei geforderte Berufserfahrung wird bei der Bewertung der unter A.3 Buchstabe b Ziffer ii geforderten Berufserfahrung nicht berücksichtigt.      

ii) Erforderliche Berufserfahrung

Zusätzlich zu den unter A.3 Buchstabe b Ziffer i geforderten Befähigungsnachweisen müssen Sie über mindestens vier Jahre Berufserfahrung in einem Bereich verfügen, der für die Art der unter A.2 genannten Aufgaben relevant ist, davon mindestens zwei Jahre in einem internationalen Umfeld.

iii) Sprachkenntnisse

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) in einer der Amtssprachen der Europäischen Union (Sprache 1) – Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch oder Ungarisch,

und

gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) der deutschen Sprache (Sprache 2) verlangt. Die Sprache 2 muss eine andere als die Sprache 1 sein. Falls Deutsch die Sprache 1 ist, werden ausreichende Kenntnisse (mindestens Niveau B2) einer der 23 anderen Amtssprachen der Europäischen Union verlangt.

Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Bitte beachten Sie, dass die oben geforderten Mindestniveaus für jeden Bereich der sprachlichen Fähigkeiten (Sprechen, Schreiben, Hören, Lesen) gelten, der auf dem Bewerbungsbogen angegeben ist. Diese Fähigkeiten entsprechen denen, die im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (https://europa.eu/europass/select-language?destination=/node/1375)  festgelegt sind.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden darauf hingewiesen, dass die für dieses Ausleseverfahren gewählte Sprache 2 (Deutsch) im dienstlichen Interesse festgelegt wurde, da die unter A.2 genannten Befähigungsnachweise aufgrund der Art der Tätigkeit erforderlich sind. Die eingestellte Person muss in der Lage sein, die an sie herangetragenen Aufgaben zu verstehen, Akten zu bearbeiten und mit internen und externen Gesprächspartnern in dieser Sprache effektiv zu kommunizieren. Aufgrund der Art dieser Stelle, die regelmäßige Kontakte mit der Öffentlichkeit in Deutschland, verschiedenen Interessengruppen und Auftragnehmern beinhaltet, sind gründliche Deutschkenntnisse erforderlich.

Darüber hinaus müssen alle Bewerberinnen und Bewerber im Sinne der Gleichbehandlung und unter Achtung von Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe e BBSB, selbst wenn Deutsch ihre erste Amtssprache ist, zumindest ausreichende Kenntnisse in einer zweiten Sprache besitzen, bei der es sich um eine andere Sprache als Deutsch handeln muss.

 

B. ABLAUF DES VERFAHRENS

Das Verfahren wird auf der Grundlage von Befähigungsnachweisen und Prüfungen durchgeführt.

  1. Zulassung zum Ausleseverfahren

Wenn Sie

  • die allgemeinen Zulassungsbedingungen erfüllen und
  • Ihre Bewerbung form- und fristgerecht eingereicht haben,

prüft der Auswahlausschuss Ihre Bewerbungsunterlagen im Hinblick auf die besonderen Zulassungsbedingungen.

Wenn Sie die besonderen Zulassungsbedingungen erfüllen, lässt der Auswahlausschuss Sie zum Ausleseverfahren zu.

Der Ausschuss stützt sich dabei ausschließlich auf die Angaben im Bewerbungsbogen, die durch entsprechende Nachweise belegt sind.

 

  1. Bewertung der Befähigungsnachweise

Der Auswahlausschuss bewertet die Befähigungsnachweise der zu dem Ausleseverfahren zugelassenen Bewerber und Bewerberinnen auf der Grundlage eines zuvor von ihm festgelegten Bewertungsrasters und erstellt die Liste der zwölf besten Bewerber/Bewerberinnen, die zu den Prüfungen eingeladen werden. Der Auswahlausschuss berücksichtigt alle gleichrangigen Bewerberinnen und Bewerber auf dem letzten Platz.

Bei der Beurteilung der Qualifikationen der Bewerberinnen/Bewerber berücksichtigt der Auswahlausschuss insbesondere die folgenden Aspekte (zu belegen durch Nachweise, die den Bewerbungsunterlagen beizufügen sind):

  • Berufserfahrung im Bereich Beziehungen zu den Medien (Organisation von Pressekonferenzen, Abfassung von Mitteilungen usw.);
  • Berufserfahrung im Bereich Organisation von Veranstaltungen zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit (Messen, Ausstellungen, Konferenzen usw.);
  • Berufserfahrung im Bereich Pflege der Beziehungen zur Öffentlichkeit und Organisation von Besuchen (von Einzelpersonen und Gruppen);
  • Berufserfahrung im Bereich digitale Kommunikation (Internet, soziale Medien);
  • Berufserfahrung im Bereich der Bearbeitung von Verwaltungsunterlagen;
  • Berufserfahrung im Bereich der Verwaltung von Finanzunterlagen.

Bewertung: 0 bis 20 Punkte.

 

  1. Prüfungen

Schriftliche Prüfung

a) Verfassen eines Textes auf Deutsch auf der Grundlage einer Akte, um Ihre Fähigkeit, die in Abschnitt A.2 beschriebenen Tätigkeiten auszuüben, sowie Ihre Fähigkeit, Texte zu verfassen, zu prüfen.

Dauer der Prüfung: höchstens 3 Stunden

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

Diese Prüfung wird als Fernprüfung am Computer durchgeführt.

 

Mündliche Prüfungen

b) Gespräch mit dem Auswahlausschuss auf Deutsch, in dessen Verlauf unter Berücksichtigung aller in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen Elemente Ihre Eignung für die Wahrnehmung der in Abschnitt A.2 beschriebenen Aufgaben eingeschätzt wird. Der Auswahlausschuss prüft auch Ihre Kenntnisse in der Sprache, die Sie als Sprache 1 bzw. (wenn Ihre Sprache 1 Deutsch ist) als Ihre Sprache 2 angegeben haben, und kann beschließen, Ihre Englischkenntnisse zu prüfen, wenn Englisch im Bewerbungsbogen angegeben wurde.

Dauer der Prüfung: höchstens 45 Minuten.

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

c) Prüfung in Form einer Gruppendiskussion oder eines Rollenspiels auf Deutsch, damit der Auswahlausschuss Ihre Anpassungsfähigkeit, Ihr Verhandlungsgeschick, Ihre Kreativität und Ihre Entscheidungsfreudigkeit sowie Ihr Verhalten in einer Gruppe oder in einer bestimmten Situation beurteilen kann.

Die Dauer der Gruppendiskussion wird vom Auswahlausschuss in Abhängigkeit von der endgültigen Zusammensetzung der Gruppen festgelegt.

Dauer des Rollenspiels: höchstens 20 Minuten.

Bewertung: 0 bis 20 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 10 Punkte).

 

Diese Prüfungen können als Fernprüfungen durchgeführt werden.

Sie erhalten rechtzeitig Anweisungen für die Durchführung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die Prüfungen finden an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit statt. Wenn Sie nicht auf die Einladung zu einer Prüfung antworten, nicht per E-Mail erreichbar sind oder nicht zu einer Prüfung erscheinen, werden Sie ausgeschlossen. Sie müssen den Anweisungen genau folgen. Die Nichtbeachtung oder ein Verhalten, das den Anweisungen widerspricht, führt zum sofortigen Ausschluss.

 

  1. Aufnahme in die Eignungsliste

In die Eignungsliste werden in der Reihenfolge der Ergebnisse die Namen der drei Bewerber/Bewerberinnen aufgenommen, die beim gesamten Verfahren (Bewertung der Befähigungsnachweise und Prüfungen) die höchste Punktzahl und bei jeder einzelnen Prüfung die Mindestpunktzahl erzielt haben. Auf dem letzten Platz der Liste werden alle gleichrangigen Bewerber/Bewerberinnen berücksichtigt.

Die auf der Eignungsliste geführten Bewerber/Bewerberinnen können in den Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Berlin, Wien oder München eingestellt werden.

Sie werden persönlich schriftlich über Ihre Ergebnisse unterrichtet.

Die Eignungsliste wird im Intranet des Europäischen Parlaments veröffentlicht.

Die Eignungsliste gilt bis zum 31. Dezember 2026. Ihre Geltungsdauer kann durch einen Beschluss der Anstellungsbehörde verlängert werden. Im Falle einer Verlängerung werden die in die Liste aufgenommenen Bewerber/Bewerberinnen zu gegebener Zeit benachrichtigt.

Wird Ihnen eine Stelle angeboten, so haben Sie zwecks Feststellung der Übereinstimmung die Originale aller verlangten Dokumente und besonders Ihrer Abschlüsse und Arbeitsbescheinigungen vorzulegen.

Die Aufnahme in die Eignungsliste stellt weder einen Anspruch noch eine Garantie auf eine Einstellung dar.

 

C. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

Um eine Bewerbung einreichen zu können, müssen Sie über ein Konto auf der Plattform Apply4EP verfügen: https://apply4ep.gestmax.eu/search/index/lang/de_DE. Sie dürfen nur EIN Konto einrichten. Um dieses Konto einzurichten, klicken Sie auf die Registerkarte „Online bewerben“ am Ende der Seite.

Die Bewerber/Bewerberinnen werden gebeten, den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren aufmerksam zu lesen, BEVOR sie das Bewerbungsformular ausfüllen.

Frist für die Einreichung der Bewerbungen

Die Bewerber/Bewerberinnen müssen ihre Bewerbung online auf der Plattform Apply4EP spätestens am

2. September 2022, 12.00 Uhr (Mittag), Brüsseler Zeit, einreichen.

 

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, VON TELEFONISCHEN RÜCKFRAGEN zu diesem Ausleseverfahren ABSTAND ZU NEHMEN.

Nach der Validierung Ihres Bewerbungsbogens wird Ihnen automatisch eine Empfangsbestätigung zugeschickt.