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PE/277/S/EPRS - BEDIENSTETE/BEDIENSTETER AUF ZEIT - KURATOR/KURATORIN FÜR ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICHE BIBLIOTHEKEN (FACHREFERENT/FACHREFERENTIN) (AD 7)

Ort : Brüssel
Publikationsende auf externer Website : 02/09/2022 12:00
Dienststelle : 05-Direction Générale des services de recherche parlementaire
Kennziffer : PE/277/S/EPRS - ADMINISTRATOR LIBRARY (AD 7)
Bewerbungsleitfaden :

Allgemeines

Lesen Sie vor Ihrer Bewerbung den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren im Anhang zu dieser Stellenausschreibung aufmerksam durch.  

Dieser Leitfaden ist Bestandteil der Stellenausschreibung; darin werden die verfahrensrechtlichen Vorschriften und die Teilnahmebedingungen erläutert.

 

INHALT

A.  ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

B.  ABLAUF DES VERFAHRENS

C.  EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

ANLAGE: LEITFADEN FÜR BEWERBERINNEN UND BEWERBER BEI AUSLESEVERFAHREN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS

 

A. ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

  1. Allgemeines

Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Verfahren zur Besetzung einer Stelle eines Bediensteten auf Zeit (AD 7) zu eröffnen.

Gesucht wird ein Kurator/eine Kuratorin für öffentlich zugängliche Bibliotheken (Fachreferent/Fachreferentin) (AD 7) mit dem Dienstort Brüssel.

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Einstellung erfolgt in der Besoldungsgruppe AD 7, erste Dienstaltersstufe, das monatliche Grundgehalt beträgt 6 568,39 EUR. Dieses Gehalt unterliegt der Gemeinschaftssteuer und anderweitigen in den Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (BBSB) vorgesehenen Abzügen; es ist von nationalen Steuern befreit. Die Dienstaltersstufe, in der die erfolgreichen Bewerber/Bewerberinnen eingestellt werden, kann jedoch in Übereinstimmung mit ihrer Berufserfahrung angepasst werden. Zudem erhöht sich das Grundgehalt unter bestimmten Voraussetzungen durch Zulagen.

Das Europäische Parlament verfolgt eine Politik der Chancengleichheit und akzeptiert Bewerbungen ohne jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder einer sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Ausrichtung, des Familienstands oder der familiären Situation.

 

  1. Beschreibung der Tätigkeit

Die Generaldirektion Wissenschaftlicher Dienst (EPRS) stellt den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, seinen parlamentarischen Ausschüssen und dem Europäischen Parlament insgesamt unabhängige, objektive und zuverlässige Analysen und Forschungsarbeiten zu verschiedenen politischen Themen im Zusammenhang mit der Europäischen Union zur Verfügung.

Die Direktion Bibliothek und Wissensdienste des EPRS stellt den Mitgliedern und Bediensteten des Europäischen Parlaments eine breite Auswahl an gedruckten und digitalen Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, Nachrichten, Datenbanken und anderen Informationsquellen zur Verfügung, die für alle Aspekte der Arbeit des Europäischen Parlaments als Organ relevant sind. Die Direktion ist entschlossen, ihre Wissensbasis mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen, beantwortet Fragen der Bürger und macht die Sammlungen Schritt für Schritt der Öffentlichkeit zugänglich, um Lehrern, Forschern und allen an der Europäischen Union, ihrer Geschichte, ihrem Gedächtnis und ihrer Politik interessierten Personen zu helfen.

Zu dieser Direktion gehört das Referat Bürgerbibliothek, das aus einem Team von etwa zwölf Kollegen mit Sitz in Brüssel und Luxemburg besteht. Die Bürgerbibliothek arbeitet an der Einrichtung einer großen mehrsprachigen öffentlichen Bibliothek, der Bürgerbibliothek für Europa (Bibliothèque des Citoyens pour l Europe) in Brüssel, verwaltet die Bibliothek des Parlaments in Luxemburg, deren historische Sammlungen bereits öffentlich zugänglich sind, und richtet derzeit einen Lesebereich für Besucher in Straßburg ein. Das Referat baut außerdem Partnerschaften mit großen öffentlichen Forschungsbibliotheken innerhalb und außerhalb Europas sowie mit anderen großen öffentlichen Leseplattformen wie Europeana auf. Schließlich bewahrt, erweitert und nutzt der Dienst die historische Sammlung des Europäischen Parlaments, die auch einige Stücke aus den Anfängen des europäischen Aufbauwerks in den 1950er-Jahren umfasst.

Das Referat Bürgerbibliothek sucht einen Kurator/eine Kuratorin für öffentlich zugängliche Bibliotheken (Fachreferent/Fachreferentin) (AD 7) mit dem Dienstort Brüssel.

 

Hauptaufgaben:

In enger Zusammenarbeit mit dem Leiter der Bestände und dem zuständigen Referatsleiter

  • Mitarbeit beim Aufbau, der Pflege und der Nutzung der Bestände der Bürgerbibliothek in allen vorhandenen Sprachen an den drei Arbeitsorten und in allen für Besucher zugänglichen Lesebereichen;
  • Mitarbeit beim finanztechnischen Verfahren für Ausschreibungen, den Verhandlungen mit den Dienstleistern und der Kontrolle der erbrachten Dienstleistungen;
  • Mitarbeit bei der Einrichtung und dem Ausbau der öffentlichen Online-Leseplattform;
  • Organisation, Koordinierung und Nachbereitung von Ausstellungen im Internet und vor Ort;
  • Organisation, Koordinierung und Nachbereitung des physischen Angebots für die Besucher in den verschiedenen Lesebereichen in Zusammenarbeit mit den Bibliothekaren;
  • Organisation, Koordinierung und Nachbereitung des Veranstaltungsprogramms der öffentlichen Lesebereiche;
  • Nutzbarmachung sämtlicher Bestände der Bürgerbibliothek für die Öffentlichkeit und für Forscher (historischer Bestand, allgemeiner Bestand, Bestand zum Themenbereich „europäische Integration“, aktuelle Publikationen des Europäischen Parlaments);
  • Erschließung der Multimedia-Bestände des Europäischen Parlaments für die Öffentlichkeit;
  • Organisation von Lehrveranstaltungen, Konferenzen und Vorträgen über die Geschichte, die Örtlichkeiten und die Sammlungen des Parlaments für die Öffentlichkeit;
  • Erstellung von Publikationen über die Geschichte, die Örtlichkeiten und die Sammlungen des Parlaments für die Öffentlichkeit, Erstellung von Publikationen und Abhaltung von Seminaren über die Geschichte des Organs, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem Archiv des Europäischen Parlaments;
  • Erstellung von Briefings zur Beantwortung von Fragen von Mitgliedern zur Geschichte, den Örtlichkeiten und den Sammlungen des Parlaments.

 

Die Erfüllung dieser Aufgaben erfordert die folgenden Fähigkeiten:

  • hervorragende Kenntnisse der Politik der Europäischen Union, der Geschichte der europäischen Integration, der EU-Organe und insbesondere des Europäischen Parlaments;
  • Vertrautheit mit dem aktuellen Stand der Forschung zur Geschichte der europäischen Integration und zur Erinnerung an sie;
  • allgemeine Kenntnisse in den Bereichen Finanzmanagement und Vergabe öffentlicher Aufträge;
  • Vertrautheit mit der Verwaltung und Pflege von Archiv- und Bibliotheksbeständen in einem mehrsprachigen Kontext;
  • einschlägige Erfahrung bei der Organisation von Veranstaltungen, Konferenzen und Lehrveranstaltungen über historisches und geistiges Erbe in einem mehrsprachigen Kontext;
  • Erfahrung beim der Veröffentlichung von Veranstaltungen und digitalen Quellen im Internet in einem mehrsprachigen Kontext;
  • nachweisliche Erfahrungen im Projektmanagement;
  • nachgewiesene Fähigkeiten als Lehrkraft, Redner, Verfasser und Herausgeber;
  • Zusammenarbeit mit den nationalen und örtlichen Behörden an den drei Arbeitsorten;
  • reibungslose Zusammenarbeit mit den üblichen Partnern der Bürgerbibliothek (Forscher an Universitäten, leitende Mitarbeiter für Forschung in den Organen und an anderen Einrichtungen, Leiter großer Bibliotheken und andere).

 

Die Einrichtung einer Bürgerbibliothek für Europa in Brüssel, die Leitung der Bibliothek des Parlaments in Luxemburg, die Einrichtung eines Lesebereichs für Besucher in Straßburg und die Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen in diesen öffentlichen Lesebereichen erfordern häufige Kontakte zu den nationalen und regionalen Behörden der drei Gastgeberländer des Europäischen Parlaments (Frankreich, Luxemburg und Belgien). Bei der Zielgruppe der Ausstellungen, Bildungsveranstaltungen und Seminare vor Ort handelt es sich im Übrigen überwiegend um lokale Einwohner aller Altersgruppen, die in Brüssel, Straßburg und Luxemburg französischsprachig, in Luxemburg und Straßburg deutschsprachig und in Brüssel außerdem niederländischsprachig sind.

 

  1. Zulassungsbedingungen

Zum Datum des Bewerbungsschlusses müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

(a) Allgemeine Bedingungen

Gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union müssen Sie:

  • Staatsangehörige(r) eines der Mitgliedstaaten der Union sein,
  • die bürgerlichen Ehrenrechte besitzen,
  • Ihren Verpflichtungen aus den für Sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen sein,
  • den für die Ausübung des angestrebten Amtes zu stellenden sittlichen Anforderungen genügen.

 

(b) Besondere Bedingungen

(i) Erforderliche Befähigungsnachweise und Bildungsabschlüsse

Die Bewerber/Bewerberinnen müssen über Folgendes verfügen:

  • ein Qualifikationsniveau, das einem in einem der Mitgliedstaaten offiziell anerkannten, abgeschlossenen Hochschulstudium entspricht,

oder

  • ein Qualifikationsniveau, das einem Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren entspricht, bescheinigt durch ein in einem der Mitgliedstaaten offiziell anerkanntes Diplom, und eine daran anschließende, mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung.

Abschlüsse müssen von einer offiziellen Stelle eines EU-Mitgliedstaats, wie dem Bildungsministerium eines EU-Mitgliedstaats, anerkannt werden, unabhängig davon, ob sie in einem EU-Mitgliedstaat oder einem Drittstaat ausgestellt wurden.

Der Auswahlausschuss berücksichtigt hierbei die unterschiedlichen Bildungssysteme. Die Tabelle im Leitfaden für Teilnehmende an Ausleseverfahren enthält Beispiele für erforderliche Mindestabschlüsse.

Die unter Spiegelstrich zwei geforderte Berufserfahrung wird bei der Bewertung der unter A.3 Buchstabe b Ziffer ii geforderten Berufserfahrung nicht berücksichtigt.  

(ii) Erforderliche Berufserfahrung

Zusätzlich zu den unter A.3 Buchstabe b Ziffer i geforderten Befähigungsnachweisen müssen Sie über mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in einem Bereich verfügen, der für die Art der unter A.2 genannten Aufgaben relevant ist, davon mindestens zwei Jahre in einem internationalen Umfeld.

(iii) Sprachkenntnisse

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) in einer der Amtssprachen der Europäischen Union (Sprache 1) – Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch oder Ungarisch,

und

gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) der französischen Sprache (Sprache 2) verlangt. Die Sprache 2 muss eine andere als die Sprache 1 sein. Falls Französisch die Sprache 1 ist, werden ausreichende Kenntnisse (mindestens Niveau B2) in einer der 23 anderen Amtssprachen der Europäischen Union verlangt.

Deutsch- und/oder Niederländischkenntnisse sind von Vorteil.

Bitte beachten Sie, dass die oben geforderten Mindestniveaus für jeden Bereich der sprachlichen Fähigkeiten (Sprechen, Schreiben, Hören, Lesen) gelten, der auf dem Bewerbungsbogen angegeben ist. Diese Fähigkeiten entsprechen denen, die im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (https://europa.eu/europass/de/common-european-framework-reference) festgelegt sind.

Die Sprache 2 für dieses Ausleseverfahren wurde unter Berücksichtigung des dienstlichen Interesses festgelegt, wofür aufgrund der Art der Tätigkeit besondere Qualifikationen erforderlich sind. Um seine Aufgaben gemäß Abschnitt A.2. dieser Stellenausschreibung wahrnehmen zu können, sowie um das ordnungsgemäße Funktionieren des Dienstes sicherzustellen, muss der eingestellte Bedienstete auf Zeit in der Lage sein, auf Französisch zu arbeiten und effektiv zu kommunizieren. 

Die eingestellte Person muss in der Lage sein, mit internen und externen Gesprächspartnern in dieser Sprache effektiv zu kommunizieren. Französisch ist die wichtigste Sprache für die Kommunikation mit den nationalen und regionalen Behörden sowie mit sonstigen Gesprächspartnern der drei Gastländer des Europäischen Parlaments (Frankreich, Belgien und Luxemburg) und auch eine der Sprachen, die in der internen Kommunikation des Europäischen Parlaments am häufigsten verwendet werden.

Darüber hinaus müssen alle Bewerberinnen und Bewerber im Sinne der Gleichbehandlung und unter Achtung von Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe e BBSB, selbst wenn Französisch ihre erste Amtssprache ist, zumindest ausreichende Kenntnisse in einer zweiten Sprache besitzen, bei der es sich um eine der übrigen Amtssprachen der Europäischen Union handelt.

 

B. ABLAUF DES VERFAHRENS

Das Verfahren wird auf der Grundlage von Befähigungsnachweisen und Prüfungen durchgeführt.

  1. Zulassung zum Ausleseverfahren

Wenn Sie

  • die allgemeinen Zulassungsbedingungen erfüllen und
  • Ihre Bewerbung form- und fristgerecht eingereicht haben,

prüft der Auswahlausschuss Ihre Bewerbungsunterlagen im Hinblick auf die besonderen Zulassungsbedingungen.

Wenn Sie die besonderen Zulassungsbedingungen erfüllen, lässt der Auswahlausschuss Sie zum Ausleseverfahren zu.

Der Ausschuss stützt sich dabei ausschließlich auf die Angaben im Bewerbungsbogen, die durch entsprechende Nachweise belegt sind.

 

  1. Bewertung der Befähigungsnachweise

Der Auswahlausschuss bewertet die Befähigungsnachweise der zu dem Ausleseverfahren zugelassenen Bewerber und Bewerberinnen auf der Grundlage eines zuvor von ihm festgelegten Bewertungsrasters und erstellt die Liste der zwölf besten Bewerber/Bewerberinnen, die zu den Prüfungen eingeladen werden. Der Auswahlausschuss berücksichtigt alle gleichrangigen Bewerberinnen und Bewerber auf dem letzten Platz.

Bei der Beurteilung der Qualifikationen der Bewerberinnen/Bewerber berücksichtigt der Auswahlausschuss insbesondere die folgenden Aspekte (zu belegen durch Nachweise, die den Bewerbungsunterlagen beizufügen sind):

  • Studiennachweise und zusätzliche Diplome im Zusammenhang mit der Geschichte der europäischen Integration;
  • Arbeitserfahrung im Bibliotheksbereich, einschließlich der Mitarbeit an Katalogen;
  • Erfahrung mit Kontakten zu Großbibliotheken und zum Umfeld der akademischen Forschung;
  • Erfahrung innerhalb von und/oder mit politischen Instanzen;
  • Erfahrung mit der Organisation von Ausstellungen, Kolloquien und Seminaren;
  • Medienkompetenz und Vertrautheit mit der Welt der Kommunikation;
  • digitale Kompetenz.

Bewertung: 0 bis 20 Punkte.

 

  1. Prüfungen

Schriftliche Prüfung

(a) Verfassen eines Textes auf Französisch auf der Grundlage einer Akte, um Ihre Fähigkeit, die in Abschnitt A.2 beschriebenen Tätigkeiten auszuüben, sowie Ihre Fähigkeit, Texte zu verfassen und zusammenzufassen, zu prüfen.

Dauer der Prüfung: höchstens 3 Stunden.

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

Diese Prüfung wird als Fernprüfung am Computer durchgeführt.

Mündliche Prüfung

(b) Gespräch mit dem Auswahlausschuss auf Französisch, in dessen Verlauf unter Berücksichtigung aller in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen Elemente Ihre Eignung für die Wahrnehmung der in Abschnitt A.2 beschriebenen Aufgaben eingeschätzt wird. Der Auswahlausschuss prüft auch Ihre Kenntnisse in der Sprache, die Sie als Sprache 1 bzw. (wenn Ihre Sprache 1 Französisch ist) als Ihre Sprache 2 angegeben haben, und kann beschließen, Ihre Niederländisch- und/oder Deutschkenntnisse zu prüfen, wenn Niederländisch bzw. Deutsch im Bewerbungsbogen angegeben wurden.

Dauer der Prüfung: höchstens 45 Minuten.

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

Diese Prüfung kann als Fernprüfung durchgeführt werden.

Sie erhalten rechtzeitig Anweisungen für die Durchführung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die Prüfungen finden an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit statt. Wenn Sie nicht auf die Einladung zu einer Prüfung antworten, nicht per E-Mail erreichbar sind oder nicht zu einer Prüfung erscheinen, werden Sie ausgeschlossen. Sie müssen den Anweisungen genau folgen. Die Nichtbeachtung oder ein Verhalten, das den Anweisungen widerspricht, führt zum sofortigen Ausschluss.

 

  1. Aufnahme in die Eignungsliste

In die Eignungsliste werden in der Reihenfolge der Ergebnisse die Namen der drei Bewerber/Bewerberinnen aufgenommen, die beim gesamten Verfahren (Bewertung der Befähigungsnachweise und Prüfungen) die höchste Punktzahl und bei jeder einzelnen Prüfung die Mindestpunktzahl erzielt haben. Auf dem letzten Platz der Liste werden alle gleichrangigen Bewerber/Bewerberinnen berücksichtigt.

Sie werden persönlich schriftlich über Ihre Ergebnisse unterrichtet.

Die Eignungsliste wird im Intranet des Europäischen Parlaments veröffentlicht.

Die Eignungsliste gilt bis zum 31. Dezember 2026. Ihre Geltungsdauer kann durch einen Beschluss der Anstellungsbehörde verlängert werden. Im Falle einer Verlängerung werden die in die Liste aufgenommenen Bewerber/Bewerberinnen zu gegebener Zeit benachrichtigt.

Wird Ihnen eine Stelle angeboten, so haben Sie zwecks Feststellung der Übereinstimmung die Originale aller verlangten Dokumente und besonders Ihrer Abschlüsse und Arbeitsbescheinigungen vorzulegen.

Die Aufnahme in die Eignungsliste stellt weder einen Anspruch noch eine Garantie auf eine Einstellung dar.

 

C. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

Um eine Bewerbung einreichen zu können, müssen Sie über ein Konto auf der Plattform Apply4EP verfügen: https://apply4ep.gestmax.eu/search/index/lang/de_DE. Sie dürfen nur EIN Konto einrichten. Um dieses Konto einzurichten, klicken Sie auf die Registerkarte „Online bewerben“ am Ende der Seite.

Die Bewerber/Bewerberinnen werden gebeten, den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren aufmerksam zu lesen, BEVOR sie das Bewerbungsformular ausfüllen.

Frist für die Einreichung der Bewerbungen

Die Bewerber/Bewerberinnen müssen ihre Bewerbung online auf der Plattform Apply4EP spätestens am

 

2 September 2022, 12.00 Uhr (Mittag), Brüsseler Zeit, einreichen.

 

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, VON TELEFONISCHEN RÜCKFRAGEN zu diesem Ausleseverfahren ABSTAND ZU NEHMEN.

Nach der Validierung Ihres Bewerbungsbogens wird Ihnen automatisch eine Empfangsbestätigung zugeschickt.