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PE/274/S/CSG - BEDIENSTETE/BEDIENSTETER AUF ZEIT - VERWALTUNGSRAT/VERWALTUNGSRÄTIN IM BEREICH DIREKTION (AD 11)  

Ort : Brüssel
Publikationsende auf externer Website : 02/09/2022 12:00
Dienststelle : 01-Cabinet du Secrétaire général
Kennziffer : PE/274/S/CSG - MANAGEMENT ADMINISTRATOR (AD 11)
Bewerbungsleitfaden :

Allgemeines

Lesen Sie vor Ihrer Bewerbung den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren im Anhang zu dieser Stellenausschreibung aufmerksam durch.

Dieser Leitfaden ist Bestandteil der Stellenausschreibung; darin werden die verfahrensrechtlichen Vorschriften und die Teilnahmebedingungen erläutert.

 

INHALT

A. ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

B. ABLAUF DES VERFAHRENS

C. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

ANLAGE: LEITFADEN FÜR BEWERBERINNEN UND BEWERBER BEI AUSLESEVERFAHREN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS

 

A. ART DER TÄTIGKEIT UND ZULASSUNGSBEDINGUNGEN

  1. Allgemeines

Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Verfahren zur Besetzung einer Stelle eines Bediensteten auf Zeit (AD 11) zu eröffnen.

Gesucht wird ein/e Verwaltungsrat/Verwaltungsrätin im Bereich Direktion (AD 11) mit Dienstort in Brüssel.

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Einstellung erfolgt in der Besoldungsgruppe AD 11, erste Dienstaltersstufe. Das monatliche Grundgehalt beträgt 10 764,11 EUR. Dieses Gehalt unterliegt der Gemeinschaftssteuer und anderweitigen in den Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union (BBSB) vorgesehenen Abzügen; es ist von nationalen Steuern befreit. Die Dienstaltersstufe, in der die erfolgreichen Bewerber/Bewerberinnen eingestellt werden, kann jedoch in Übereinstimmung mit ihrer Berufserfahrung angepasst werden. Zudem erhöht sich das Grundgehalt unter bestimmten Voraussetzungen durch Zulagen.

Das Europäische Parlament verfolgt eine Politik der Chancengleichheit und akzeptiert Bewerbungen ohne jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder einer sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Ausrichtung, des Familienstands oder der familiären Situation.

 

  1. Beschreibung der Tätigkeit

Die ausgewählte Person wird der Kabinettdirektorin des Generalsekretärs unterstellt. Sie wird ihr in allen Verantwortungsbereichen strategische Unterstützung und Beratung bieten, insbesondere in Bezug auf die Zentralen Dienste. Sie wird unmittelbar in das Tagesgeschäft und die strategischen Projekte eingebunden. Darüber hinaus wird sie für die Entwicklung und Umsetzung von Zielen, Aktionsplänen und Arbeitsprogrammen verantwortlich sein, an zahlreichen internen und externen Sitzungen teilnehmen und Protokolle, Aufzeichnungen und Stellungnahmen verfassen.

In dieser Funktion sind ausgezeichnete Kenntnisse des Europäischen Parlaments und nachgewiesene Erfahrung in einem Kabinett auf politischer Ebene oder auf der obersten Führungsebene eines Organs der Union sowie in der interinstitutionellen Zusammenarbeit erforderlich. Sehr gute Kenntnisse der Funktionsweise der europäischen Fraktionen und Parteien wären von Vorteil. Die Person sollte über ausgeprägte redaktionelle und analytische Fähigkeiten sowie über sehr gute Koordinations- und Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Sie muss flexibel sein und mit einer schwankenden Arbeitsbelastung umgehen können.

Außerdem wird sie im Rahmen der verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Parlaments für die Beziehungen zu den nationalen und regionalen belgischen Behörden auf administrativer und politischer Ebene zuständig sein. Diese Zuständigkeit beinhaltet eine Zusammenarbeit, einschließlich auf höchster Ebene, hauptsächlich in französischer und niederländischer Sprache.

Es ist von häufigen Dienstreisen an die verschiedenen Arbeitsorte und von flexiblen Arbeitszeiten auszugehen.

Hauptaufgaben:

–    Beratung der Hierarchie in den Zuständigkeitsbereichen der Dienststelle, Überwachung aller Aktivitäten der Struktur, Weiterleitung von Informationen nach oben und unten, Förderung der dienststellenübergreifenden Beziehungen,

–    Pflege der Beziehungen zu den belgischen Behörden,

–    Ausarbeitung von Studien und Stellungnahmen von hohem Niveau für die politischen und administrativen Gremien des Parlaments,

–    Übernahme der Verantwortung für spezifische Dossiers (mehrdimensionale technische, administrative, rechtliche, finanzielle und budgetäre Studientätigkeiten usw.),

–    Leitung mittel- und langfristiger Projekte im Rahmen der institutionellen Politik,

–    Steuerung der Vorbereitung des Jahresarbeitsprogramms für die Zentralen Dienste,

–    Verwaltung heikler Dossiers,

–    Mitwirkung an der Vorbereitung und Ausführung des Haushalts der Dienststelle (Haushaltsführung, öffentliches Auftragswesen usw.),

–    Begleitung/Vertretung der Hierarchie bei verschiedenen internen und externen Sitzungen, Moderation von/Teilnahme an Verwaltungssitzungen.

 

Die Wahrnehmung dieser Aufgaben erfordert die folgenden Fähigkeiten:

–    vorausschauendes Planen,

–    Reaktionsvermögen,

–    Durchsetzungsvermögen,

–    Kommunikationsfähigkeit,

–    Verschwiegenheit/Diskretion,

–    diplomatisches Geschick.

 

  1. Zulassungsbedingungen

Zum Datum des Bewerbungsschlusses müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen: 

a) Allgemeine Bedingungen

Gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Union müssen Sie

–          Staatsangehörige(r) eines der Mitgliedstaaten der Union sein,

–          die bürgerlichen Ehrenrechte besitzen,

–          Ihren Verpflichtungen aus den für Sie geltenden Wehrgesetzen nachgekommen sein,

–          den für die Ausübung des angestrebten Amtes zu stellenden sittlichen Anforderungen genügen. 

 

b) Besondere Bedingungen 

i) Erforderliche Befähigungsnachweise und Bildungsabschlüsse

Die Bewerber/Bewerberinnen müssen über Folgendes verfügen:

  • ein Qualifikationsniveau, das einem abgeschlossenen Hochschulstudium von mindestens vier Jahren entspricht, bescheinigt durch ein in einem der Mitgliedstaaten offiziell anerkanntes Abschlusszeugnis

oder

  • ein Qualifikationsniveau, das einem Hochschulstudium mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren entspricht, bescheinigt durch ein in einem der Mitgliedstaaten offiziell anerkanntes Abschlusszeugnis, und eine daran anschließende, mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung.

Abschlüsse müssen von einer offiziellen Stelle eines EU-Mitgliedstaats, wie dem Bildungsministerium eines EU-Mitgliedstaats, anerkannt werden, unabhängig davon, ob sie in einem EU-Mitgliedstaat oder einem Drittstaat ausgestellt wurden.

Der Auswahlausschuss berücksichtigt hierbei die unterschiedlichen Bildungssysteme. Die Tabelle im Leitfaden für Teilnehmende an Ausleseverfahren enthält Beispiele für erforderliche Mindestabschlüsse.

Die unter Spiegelstrich zwei geforderte Berufserfahrung wird bei der Bewertung der unter A.3 Buchstabe b Ziffer ii geforderten Berufserfahrung nicht berücksichtigt. 

ii) Erforderliche Berufserfahrung

Zusätzlich zu den unter A.3 Buchstabe b Ziffer i geforderten Befähigungsnachweisen müssen Sie über mindestens 15 Jahre Berufserfahrung in einem Bereich verfügen, der für die Art der unter A.2 genannten Aufgaben relevant ist, davon mindestens sieben Jahre in einem internationalen Umfeld.

iii) Sprachkenntnisse

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) in einer der Amtssprachen der Europäischen Union (Sprache 1) – Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch oder Ungarisch,

und

gründliche Kenntnisse (mindestens Niveau C1) der französischen Sprache (Sprache 2) verlangt. Die Sprache 2 muss eine andere als die Sprache 1 sein. Falls Französisch die Sprache 1 ist, werden ausreichende Kenntnisse (mindestens Niveau B2) in einer der 23 anderen Amtssprachen der Europäischen Union verlangt.

Kenntnisse des Niederländischen sind von Vorteil.

Bitte beachten Sie, dass die oben geforderten Mindestniveaus für jeden Bereich der sprachlichen Fähigkeiten (Sprechen, Schreiben, Hören, Lesen) gelten, der auf dem Bewerbungsbogen angegeben ist. Diese Fähigkeiten entsprechen denen, die im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (https://europa.eu/europass/select-language?destination=/node/1375) festgelegt sind.

Die Sprache 2 (Französisch) für dieses Ausleseverfahren wurde unter Berücksichtigung des dienstlichen Interesses festgelegt, wofür aufgrund der Art der Tätigkeit besondere Qualifikationen erforderlich sind. Die eingestellte Person muss in der Lage sein, ihre Aufgaben zu verstehen, Akten zu bearbeiten und effektiv mit internen und externen Gesprächspartnern in dieser Sprache zu kommunizieren.

Kenntnisse der niederländischen Sprache sind von Vorteil, da Niederländisch eine der Hauptverwaltungssprachen der belgischen Behörden (auf nationaler und regionaler Ebene) ist. 

Darüber hinaus müssen alle Bewerberinnen und Bewerber im Sinne der Gleichbehandlung und unter Achtung von Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe e BBSB, selbst wenn Französisch ihre erste Amtssprache ist, ausreichende Kenntnisse in einer zweiten Sprache besitzen, bei der es sich nicht um Französisch handelt.

 

B. ABLAUF DES VERFAHRENS

Das Verfahren wird auf der Grundlage von Befähigungsnachweisen und Prüfungen durchgeführt.

  1. Zulassung zum Ausleseverfahren

Wenn Sie

  • die allgemeinen Zulassungsbedingungen erfüllen und
  • Ihre Bewerbung form- und fristgerecht eingereicht haben,

prüft der Auswahlausschuss Ihre Bewerbungsunterlagen im Hinblick auf die besonderen Zulassungsbedingungen.

Wenn Sie die besonderen Zulassungsbedingungen erfüllen, lässt der Auswahlausschuss Sie zum Ausleseverfahren zu.

Der Ausschuss stützt sich dabei ausschließlich auf die Angaben im Bewerbungsbogen, die durch entsprechende Nachweise belegt sind.

 

  1. Bewertung der Befähigungsnachweise

Der Auswahlausschuss bewertet die Befähigungsnachweise der zu dem Ausleseverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerberinnen auf der Grundlage eines zuvor von ihm festgelegten Bewertungsrasters und erstellt die Liste der zwölf besten Bewerber/Bewerberinnen, die zur schriftlichen Prüfung eingeladen werden. Der Auswahlausschuss berücksichtigt alle gleichrangigen Bewerberinnen und Bewerber auf dem letzten Platz.

Bei der Beurteilung der Qualifikationen der Bewerber/Bewerberinnen berücksichtigt der Auswahlausschuss insbesondere die folgenden Aspekte (zu belegen durch Nachweise, die den Bewerbungsunterlagen beizufügen sind):

  • Berufserfahrung in einem Kabinett auf politischer Ebene oder in der obersten Führungsebene eines Organs der Union,
  • Berufserfahrung in der interinstitutionellen Zusammenarbeit,
  • Berufserfahrung in einem europäischen und/oder internationalen Umfeld.

Bewertung: 0 bis 20 Punkte.

 

  1. Prüfungen

Schriftliche Prüfung

a) Verfassen eines Textes auf Französisch auf der Grundlage einer Akte, um Ihre Fähigkeit, die in Abschnitt A.2 beschriebenen Tätigkeiten auszuüben, sowie Ihre Fähigkeit, Texte zu verfassen und zusammenzufassen, zu prüfen.

Dauer der Prüfung: höchstens 3 Stunden.

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

Diese Prüfung wird als Fernprüfung am Computer durchgeführt.

Die sechs besten Bewerber/Bewerberinnen, die bei der schriftlichen Prüfung die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zu den mündlichen Prüfungen eingeladen, sofern sie die Mindestpunktzahl erreicht haben.

Mündliche Prüfung

b) Gespräch mit dem Auswahlausschuss auf Französisch, in dessen Verlauf unter Berücksichtigung aller in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen Elemente Ihre Eignung für die Wahrnehmung der in Abschnitt A.2 beschriebenen Aufgaben eingeschätzt wird. Der Auswahlausschuss prüft auch Ihre Kenntnisse in der Sprache, die Sie als Sprache 1 bzw. (wenn Ihre Sprache 1 Französisch ist) als Ihre Sprache 2 angegeben haben, und kann beschließen, Ihre Kenntnisse des Niederländischen zu prüfen, wenn Niederländisch in der Bewerbung angegeben wurde.

Dauer der Prüfung: höchstens 45 Minuten.

Bewertung: 0 bis 40 Punkte (erforderliche Mindestpunktzahl: 20 Punkte).

Diese Prüfung kann als Fernprüfung durchgeführt werden.

Sie erhalten rechtzeitig Anweisungen für die Durchführung der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Die Prüfungen finden an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit statt. Wenn Sie nicht auf die Einladung zu einer Prüfung antworten, nicht per E-Mail erreichbar sind oder nicht zu einer Prüfung erscheinen, werden Sie ausgeschlossen. Sie müssen die erhaltenen Anweisungen genauestens befolgen. Die Nichtbeachtung oder ein Verhalten, das den Anweisungen widerspricht, führt zum sofortigen Ausschluss.

 

  1. Aufnahme in die Eignungsliste

In die Eignungsliste werden in der Reihenfolge der Ergebnisse die Namen der drei Bewerber/Bewerberinnen aufgenommen, die beim gesamten Verfahren (Bewertung der Befähigungsnachweise und Prüfungen) die höchste Punktzahl und bei jeder einzelnen Prüfung die Mindestpunktzahl erzielt haben. Auf dem letzten Platz der Liste werden alle gleichrangigen Bewerber/Bewerberinnen berücksichtigt.

Sie werden persönlich schriftlich über Ihre Ergebnisse unterrichtet.

Die Eignungsliste wird im Intranet des Europäischen Parlaments veröffentlicht.

Die Eignungsliste gilt bis zum 31. Dezember 2026. Ihre Geltungsdauer kann durch einen Beschluss der Anstellungsbehörde verlängert werden. Im Falle einer Verlängerung werden die in die Liste aufgenommenen Bewerber/Bewerberinnen zu gegebener Zeit benachrichtigt.

Wird Ihnen eine Stelle angeboten, so haben Sie zwecks Feststellung der Übereinstimmung die Originale aller verlangten Dokumente und besonders Ihrer Abschlüsse und Arbeitsbescheinigungen vorzulegen.

Die Aufnahme in die Eignungsliste stellt weder einen Anspruch noch eine Garantie auf eine Einstellung dar.

 

C. EINREICHUNG DER BEWERBUNGEN

Um eine Bewerbung einreichen zu können, müssen Sie über ein Konto auf der Plattform Apply4EP verfügen: https://apply4ep.gestmax.eu/search/index/lang/de_DE. Sie dürfen nur EIN Konto einrichten. Um dieses Konto einzurichten, klicken Sie auf das Feld „ONLINE BEWERBEN“ am Ende der Seite.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, den Leitfaden für Bewerberinnen und Bewerber bei Ausleseverfahren aufmerksam zu lesen, BEVOR sie das Bewerbungsformular ausfüllen.

Frist für die Einreichung der Bewerbungen

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Bewerbung online auf der Plattform Apply4EP spätestens bis zum

2. September 2022, 12.00 Uhr (Mittag), Brüsseler Zeit einreichen.

 

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, VON TELEFONISCHEN RÜCKFRAGEN zu diesem Ausleseverfahren ABSTAND ZU NEHMEN.

Nach der Validierung Ihres Bewerbungsbogens wird Ihnen automatisch eine Empfangsbestätigung zugeschickt.